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Morgana
das schönste gift x'




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Morgana & Murcielago '# you can't heal the pain Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die Einsamkeit ihrer Reise, war der einzige Begleiter gewesen, den die Stute seit Wochen um sich hatte. Doch nun war sie in ein Tal gekommen, in dem sie deutlich den Geruch anderer Pferde spürte. Ihre Beine hatten sie schließlich zum Wasserfall gebracht wo sie ihr Fell nach einer Ruhigen Nacht im Sonnenlicht Baden Konnte. Nichts brach ihre besondere Fellfarbe besser zum Ausdruck wie die Aufgehende oder Untergehende Sonne. Sie tauchte die Spitzen ihrer Mähne in das Feuerrot das sie so besonders aussehen ließ. Sie hatte ihre Lippen gerade in das Endlich Kühler werdende Nass getaucht als ein Geräusch ihre Feinen Ohren hatte Zucken lassen. Doch Morgana hatte ohne Hast erst einmal ihren Durst gestillt. 
Dann, langsam und bedacht, als sie die Wärme seines Körpers schon beinahe neben sich spüren konnte erhob sie den Hecht Kopf. Die ständig leicht Lüstern dreinblickenden Augen, in denen ein Hengst sich durchaus zu verlieren vermochte, erblickten einen Rappen. Durchaus ansehnlich und ganz nach dem Geschmack der Edelhure die ihn gerade betrachtete. Morgana zauberte ein Verführerisches Lächeln auf ihre Lippen das sie durch jahrelanges Training Perfektioniert hatte. Ihre Stimme, eigentlich viel zu rau und Lüstern für ihren Körper erklang und erwiderte den guten Morgen. „Guten Morgen, Fremder“ sprach sie und in ihren Augen schwang ein Funkeln mit. Seine Beine die Sehnig und Stark erschienen und sein Fell übergingen ihre Augen und stellten fest das es ebenso Muskulös wie der Rest seines Körpers war. Leicht hob die Dunkle ihren Schweif und wandte sich in einer Kurzen und Geschickten Bewegung gen dem Hengst . Kurz schwiffen ihre Gedanken zu all den anderen Hengsten, mit den sie in ihrem Leben schon kurze Techtelmechtel gehabt hatte. 
Doch schon im nächsten Atemzug schienen diese vergessen und die Augen der Stute lagen auf dem Weißen. „Muss Liebe nicht schön sein? Jeden Morgen Stirbt er um seiner geliebten Platz zu bieten“ sprach sie mit einer ja fast schon derben Lüsternheit in ihrer Stimme während ihr Blick sich gen aufgehende Sonne wandte. 
Etwas das ihr niemals in den Sinn kommen würde. Sterben für einen anderen. Nein, Liebe war ein Schlimmes Gift das alle nur Krank machte. Und die meisten Hengste hatten so wie so keinen anderen plan als Besitz anzuhäufen und dazu würde sie sicherlich nie wieder Zählen. Liebe war etwas Verräterisches. Eine Gefährliche Waffe mit der Morgana einfach nichts mehr zu tun haben wollte. Stattdessen bevorzugte Sie es den Spieß umzudrehen und all die Männer um den Verstand zu bringen die von ihrem Gift kosten wollten. Sich einzubrennen in ihren Verstand. Ihnen die Möglichkeit zu nehmen weitere herzen zu brechen ohne sie dabei jemals zu verletzten. Das war ihr Spiel, das war die Gabe die ihr geschenkt worden war, ihrer Meinung nach.

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Goodbye Norma Jean.
Ich habe dich nie gekannt. Als du gegangen bist, da war ich noch ein Kind. Und Norma Jean, du hast gelebt, wie eine Kerze im rauhen Wind. Deine zarte Haut verbrannte im heißen Studiolicht. Du warst zu schwach für den Wind, der auf den Hollywood-Bergen weht. Ich hätte dich gerettet, doch ich kam viel zu spät. Ach du hättest aus Stahl sein soll'n. Doch du warst nur aus Fleisch und Blut.






12.01.2016 13:38 Morgana ist offline Email an Morgana senden Beiträge von Morgana suchen Nehmen Sie Morgana in Ihre Freundesliste auf
Murciélago Murciélago ist männlich
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Excalibur, Excalibur.
Ich fuhr herum. Wer hatte da gesprochen? Hektisch blickte ich mich um, um den Übeltäter auszumachen und ihn anschließend zur Strecke zu bringen - aber da war niemand. Es dauerte lange, bis mir einfiel, dass ich diese Stimme öfter hörte, und dass sie noch nie einen Körper gehabt hatte. Mein Kopf fühlte sich löchrig an, wie ein Schwamm, nur dass er alles abstieß anstatt alles aufzusaugen.
So, wie ich Rhoda zum wiederholten Male von mir gestoßen hatte. Bei der Erinnerung an meinen letzten Abgang wurde mir selbst jetzt, Monate später, immer noch abwechselnd heiß und kalt. Ich war ihr voraus gestolpert, anschließend hatte ich sie mit voller Absicht in eine falsche Richtung geführt. Ich hatte Zeit schinden wollen. Warum? Das wusste ich selbst nicht. Ich hatte die Katastrophe nicht aufhalten können - dachte ich zumindest. Denn ihr reinen Wein einzuschenken, war keine Option. Ich hatte zu große Angst gehabt vor ihrer Reaktion, wenn sie verstand, dass ich ihr Vertrauen missbraucht hatte. Also hatte ich geschwiegen, bis ich es nicht mehr ausgehalten hatte. Dann hatte ich irgendeine fadenscheinige Ausrede vorgebracht, an die ich mich längst nicht mehr erinnern konnte.. achja, dass ich Sultan auf unsere Ankunft vorbereiten wolle und sie später nachholen würde. Und dann war ich auf und davon gestürmt, über alle Berge. Die Vorstellung, wie Rhoda immer noch am Fuße des Canyons verharrte und wartete, bereitete mir Schweißausbrüche, auch wenn das natürlich vollkommener Unsinn war. Natürlich war sie nicht mehr dort. Sie musste ja auch leben und schließlich hatte sie gewiss Besseres zu tun, als ihre Zeit mit mir zu verschwenden. So sehr interessierte sie Sultan dann wahrscheinlich auch wieder nicht. Oh, ich wünschte, das auch von mir behaupten zu können. Aber wie sollte man seinen eigenen Sohn aus dem Leben streichen? Das kam für mich nicht in Frage. Ich würde nicht aufgeben. Ich hatte mir so oft geschworen, weiter zu suchen, bis ich eines Tages tot umfallen würde. Bei meinem Glück (und meiner Verfassung) würde das eher früher als später passieren...
Excalibur, Excalibur.
Ich stöhnte verzweifelt. Hätte ich gekonnt, hätte ich mir die Ohren zugehalten. "Verschwinde endlich..", murmelte ich mit geschlossenen Augen, bevor ich brüllte: "VERSCHWINDE!" Als ich die Augen aufriss, traf mich beinahe der Schlag. Vor mir stand eine rote Stute, die mir eine Sekunde vorher noch ein Lächeln geschenkt und eine Frage gestellt hatte. Ich war noch immer zornig und so sagte ich: "Liebe? Dass ich nicht lache!" Ich hustete heiser. "Das ist keine Liebe. Sie vertreibt ihn. Sie werden niemals zusammen sein können, und wenn er es sich noch so sehr wünscht. Jedes Mal muss er ihr weichen, auch wenn er das gar nicht will. Aber sie kümmert das nicht. Wer braucht schon die Nacht, wenn er den Tag haben kann?" Ich warf ihr einen spöttischen Blick zu, bevor ich das Gefühl hatte, einen Fausthieb in den Nacken verpasst zu bekommen. "Entschuldige", stammelte ich. "Ich wollte dich nicht anschreien. Das war nicht gegen dich gerichtet, natürlich sollst du nicht verschwinden, ganz gewiss nicht. Ich dachte nur.. ich meine, ich war mit meinen Gedanken ganz woanders." Wieder einmal redete ich mich um Kopf und Kragen. Aber den Kopf hatte ich ja längst verloren...

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12.01.2016 21:16 Murciélago ist offline Email an Murciélago senden Beiträge von Murciélago suchen Nehmen Sie Murciélago in Ihre Freundesliste auf
Morgana
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Er war prächtig anzusehen, zumindest war er das mal gewesen. Dessen war sich die Stute sicher die ihn nun schon einige Augenblicke lang musterte und schon gar nicht mehr daran glaubte eine Antwort auf ihre Frage zu bekommen. Und dann verließ dieses Stöhnen seine Lippen, so das Morgana im ersten Moment glaubte er sei verletzt. Doch als ihre Lüsternen Augen erneut über seinen Körper Glitten konnte sie keine Wunde feststellen. Und dann schrie er. Morgana ging zurück, nahm ein zwei Schritte Abstand. Sie traute dieser Sache nicht so ganz und bekanntlicher weiße war ja Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Und dann schien er sie endlich zu bemerken. Trotz Morganas Freundlichkeit, schrie er sie an. Etwas, das die schöne Rote dazu veranlasste die Stirn in Falten zu legen. Gerade als sie ihm etwas dazu sagen wollte,
immerhin sollte man sich in einem Bestimmten alter doch wenigstens ein bisschen an die guten Regeln halten, erreichten seine Worte ihr Ohren. Und entlockten der Roten nur ein abschätzendes schnauben. „Du sprichst nicht von der Sonne und dem Mond“ meinte sie dann und die Lüsternheit in ihrer Stimme schien abgenommen zu haben. Naja zumindest ein wenig. Mit ganz viel Fantasie. Morgana schüttelte den schönen Kopf. „Ist liebe nicht immer etwas aufopferungsvoll? Und hat die Nacht nicht auch ihre Schönheit?“ Morgana schüttelte erneut dem Kopf. „Liebe bedeutet nicht immer das man bei einander sein kann, liebe bedeutet genauso viel Schmerz wie sie auch Schönheit und Wohltat inne hat“ Morgana schnaubte und war von sich selbst überrascht. Selten hörte man solche Worte aus ihrem Mund erklingen. Auch wenn der Hengst wohl nicht wusste in was für ein Seltenes Vergnügen er da gekommen war.
Morgana hatte sich schon immer der Situation anpassen müssen, einst hatte sie es zum Überleben gebraucht und heute brauchte sie es nicht mehr. Warum sie es dann immer noch tat? Weil es ihr in Fleisch und Blut übergegangen war. So tief das sie es nicht mehr abstellen konnte. „Die Nacht ist die Zeit für Mädchen wie mich, in ihr können wir uns Frei bewegen“ sagte sie und ihre Dunklen Augen die sonst voller Lüsternheit waren schienen zum ersten mal leer. Wie ein Nachthimmel ohne Sterne als sie in die Augen des Rappen Blickten. Und dann sprach er wieder und mit einem mal wurden Morganas Züge weicher. Ebenfalls ein seltenes Bild aber hatte sie noch schon immer gerade die Stute gespielt die einfach Perfekt in die Situation passte. „Die Dämonen die die Quälen scheinen Düster zu sein“ meinte sie und immer noch waren ihre Augen voller Dunkelheit wenn auch nicht böse. „Aber von allen Dämonen können wir uns befreien wenn wir nur dazu bereit sind“ sprach sie weiter und diesmal schien sie es zu sein die sich ihren Gedanken hingab. „Oder wir ergeben uns ihnen und dann ergreift der Wahnsinn von uns Besitz“ sprach sie weiter und schien erst dann den Hengst wieder zu beachten. In ihrer Stimme war etwas mitgeschwungen das deutlich zeigte das sie wusste von was sie Sprach und das hier nicht ein Naives kleines Ding stand das Dinge wiederholte die sie einmal gehört hat. Morgana wusste viel von Dämonen die in einem Hausten, wusste viel von den Qualen der Liebe. Und sie hatte ihnen allen den Zugang zu sich selbst verwehrt und war dadurch das geworden was sie heute war. Mochte es dem ein oder anderen auch Traurig erscheinen, so hatte sie sich wunderbar damit zurechtgefunden und die eigentliche Kleine Morgana die sie einst gewesen war schien völlig von der Bildfläche verschwunden zu sein. „Aber verzeih meine Unhöflichkeit, Fremder“ sagte sie und mit einem mal waren ihre Augen wieder voller Lüsternheit die sich in ihrer Stimme wieder spiegelte. „Man gab mit einst den Namen Morgana“ stellte sie sich vor und der Edle Hechtkopf nickte erhaben.

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Goodbye Norma Jean.
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13.01.2016 11:53 Morgana ist offline Email an Morgana senden Beiträge von Morgana suchen Nehmen Sie Morgana in Ihre Freundesliste auf
Murciélago Murciélago ist männlich
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Sie schien zwar erschrocken zu sein, ließ sich aber gleichzeitig auch nicht wirklich von mir aus der Fassung bringen, was ich ihr hoch anrechnete. Statt mein Geplapper als uninteressant abzutun, ging sie direkt darauf ein und ich warf ihr einen verblüfften Blick zu. "Aufopferungsvoll? Ja. Genauso viel Schmerz wie Schönheit? Niemals", sagte ich dann und fragte mich, wie sie zu dieser Ansicht kam. Was musste sie erlebt haben, um so zu denken? Das, was Aanisah und mich verbunden hatte, war mehr als vollkommen gewesen. Ich hätte alles für sie getan - aber umgekehrt war es genauso gewesen. Das Geben und Nehmen war vollkommen im Einklang gewesen, und als dann auch noch Sultan geboren worden war, hatte mir wirklich rein gar nichts mehr gefehlt. Mein Leben war einfach perfekt gewesen - von Schmerz nicht einmal die leiseste Spur. Natürlich war mir klar, dass auch all die negativen Seiten im Leben dazu gehörten. Denn wie sollte man ohne sie das zu schätzen wissen, was einem geschenkt wurde? Ich war der Meinung gewesen, dass es genau so war, wie es sein sollte. Aber wie immer war die Hoffnung trügerisch und unter mir hatte sich ein Abgrund aufgetan, aus dem ich jetzt nicht mehr herauskam. Schon lange wanderte ich im finsteren Tal, die Sonnenstrahlen wurden immer seltener. Das konnte doch nicht alles sein. Und deshalb konnte ich die Worte der Roten auch nicht akzeptieren. "Ich kann der Nacht nicht viel abgewinnen. Sie dauert meistens viel zu lange, gerade jetzt, im Winter", meinte ich und seufzte. Die Tage waren wahnsinnig kurz, auch wenn es nichts gab, das ich erledigen musste. Ich lebte vor mir hin, wusste manchmal nicht, wie lange ich an einem Ort verharrte, oder wie viel Zeit vergangen war, wenn sich mein Geist lichtete. Eigentlich war es für mich vollkommen egal, ob Tag oder Nacht war. Aber nachts waren die Stimmen noch lauter, wenn die Welt um mich herum verstummte. Tagsüber gab es wenigstens die Chance, jemandem zu begegnen, der mich für einen kurzen Moment aus dem Sumpf hinauszog, bevor ich mich selbst wieder hinein beförderte.
Als die Stute von Dämonen sprach, warf ich ihr einen misstrauischen Blick zu. Was faselte sie denn da? Wovon sprach sie? Ich mochte es nicht, dass sie vielleicht gerade einmal halb so alt war wie ich, aber trotzdem meinte, mir Ratschläge geben zu können. Sich von den Dämonen befreien? Tja, wie denn? Wenn es so einfach gewesen wäre, dann hätte ich mich dieses Problems längst entledigt. Es war ja nicht so, dass ich einen Kampf oder eine Herausforderung scheute - ganz im Gegenteil. Egal, welche Hindernisse mir das Leben bisher in den Weg gestellt hatte, ich hatte mich ihnen gestellt und sie alle auf die eine oder andere Weise überwunden. Selbst, wenn sie mir am Anfang viel zu hoch erschienen waren, wie damals, als all das, was ich mir im Leben vorgenommen und erträumt hatte, einfach zerbröselt war, von heute auf morgen. Aber ich hätte die Ärmel wieder hochgekrempelt und einen Neuanfang gewagt, mir ein neues Leben aufgebaut - und wieder war es mir genommen worden. Wie oft sollte das eigentlich noch passieren? Wie viel konnte man aushalten, bis man zerbrach? Ich fragte es mich ein ums andere Mal und hatte nie eine Antwort auf diese Fragen...
"Guten Abend, Morgana", begrüßte ich die Rote müde, nachdem sie sich mir vorgestellt hatte. Nein, ich hatte wirklich keine Lust und auch keine Kraft, mit ihr zu diskutieren. Sie mochte ihre Ansichten haben und ich meinte - was machte das schon. "Ich bin Murciélago." Ich nickte ihr kurz zu. Sie konnte ja für all das nichts. Genauso wenig wie Rhoda, die ich so schamlos belogen und dann einfach im Regen hatten stehen lassen - zum wiederholten Mal. Ich beging immer und immer wieder dieselben Fehler, fühlte mich wie in einer Endlosschleife gefangen, aus der ich einfach nicht ausbrechen konnte. "Sag, Morgana", fragte ich, als mir plötzlich etwas einfiel, "warum kannst du dich nachts frei bewegen? Wer darf dich nicht sehen?" Trotz allem war sie ein illustrer Charakter und ein Fünkchen Interesse glomm in mir auf.

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21.01.2016 21:39 Murciélago ist offline Email an Murciélago senden Beiträge von Murciélago suchen Nehmen Sie Murciélago in Ihre Freundesliste auf
Morgana
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Ihr Leben war, sei sie denken konnte Körperlich betont gewesen. Die Körperliche Liebe hatte sie schon immer gesteuert ob sie wollte oder nicht. Und sie hatte aus diesen Qualen, den am Anfang war es ihre Folter gewesen, ihr Größte Stärke gemacht. Morgana hatte sich nicht unterkriegen lassen, hatte nie aufgegeben wenn sie dachte sie sei am Ende und doch konnte sie verstehen wenn andere es getan hatten. Seine Worte Kitzelten ihre Ohren und zum ersten Mal seit langen Jahren verschwand der Lüsterne Ausdruck in ihren Augen und wurde durch einen ernsten ersetzt. „Wenn du den Schmerz nicht kennst, wie willst du dann die Schönheit zu schätzen wissen?“ fragte sie und immer noch war ihre Stimmfarbe Rau, schien nicht so recht zu ihrem Antlitz zu passen. Doch das würde sich nicht ändern. Die Stute war nicht in der Lage ihre Stimmfarbe zu wechseln und selbst wenn sie es gekonnt hätte, so hätte sie es nicht getan.
„Oh dann habt ihr eure Augen für die Schönheit der Nacht noch nicht geöffnet“ sagte sie schließlich und ein Geheimnisvolles Lächeln lag auf ihren Lippen. War der Mond nicht wunderschön wenn er Sehnsuchtsvoll am Himmel Schwebte, scheinbar immer nur auf die wenigen Momente wartend in denen er seine Geliebte erblicken konnte? In denen er sie für den Hauch einer Sekunde berühren konnte, bevor er warten musste bis der Tag wieder vergangen war nur um sie dann erneut für wenige Sekunden berühren zu können? Wenn die Jäger des Tages sich zu Bett legten und die gejagten für wenige Stunden aufatmen konnten? Doch die Nacht war nicht nur schön, sie war ebenso schön wie sie auch Gefährlich war. Wenn die Wölfe Hungrig durch das Dickicht der Nacht wanderten. „Aber ich muss zugeben ich habe die Nacht lange gefürchtet, denn da habe ich mich oftmals mir selbst stellen müssen“ sagte sie und ein leises lachen verlies ihre Lippen. Dann Blickte sie den Hengst wieder an, nahm ihren Blick vom Himmel. „Doch inzwischen Liebe ich die Nacht, ebenso wie den Tag.“ Fuhr sie fort während ihr Blick in seinen Augen ruhte und in ihren Augen doch nichts zu erkennen war. Morgana konnte so wunderbar verschleiern was wirklich in ihr vorging.
Natürlich war der Stute nicht entgangen das er ihr auf die Dämonen keine Antwort gab und für sich nahm sie dies nur als Bestätigung ihrer Worte auf. Seinen Misstrauischen Blick jedoch, quittierte sie nur mit einem Milden lächeln. Sie würde ihm schon nicht gleich anspringen.
Körperlich war er ihr mit Sicherheit überlegen. Und ihre Waffen waren anderer Natur. Doch sie spürte dass sie bei diesem Hengst wahrscheinlich erst einmal Wirkungslos sein würden. Er schien nicht so wirklich interessiert an den Künsten der Körperlichen Liebe, zumindest im Moment nicht. Seine Dunkle Stimme erklang und lies die schönen Ohren Zucken. „Es freut mich Murciélago“ erwiderte sie und ein einfaches Freundliches Lächeln lag auf den Sinnlichen Lippen. Seine Frage ließ sie erneut Lächeln, doch diesmal hätte ihr Lächeln etwas Dunkles. „Oh ich habe mich ein wenig unklar ausgedrückt“ meinte sie und in ihre Stimme klang so etwas wie bedauern mit. „Ich kann mich auch des Tages frei bewegen ich fürchte niemanden mehr“ fuhr sie fort. Doch ihren Gedanken, dass sie schon zu oft gestorben war um den Tod noch zu fürchten behielt sie für sich. „Aber nicht Nacht ist die Zeit in der wir Freudenmädchen Frei sein können“ waren ihre nächsten Worte die vielleicht von ein wenig Melancholie begleitet wurden. Sie warf ihren Hechtkopf in die Höhe, stellte ihren Schweif ein wenig auf und ein Lasziver Blick flog über den Rappen. Ohja sie war wirklich eine Schönheit und doch lag in ihren Feinen Zügen etwas derbes, dem kaum ein Hengst wiederstehen konnte. Einige Schritte trippelte sie an seiner Seite entlang, lies die Nüstern andeutungsweise über seinen Mähnenkamm gleiten. Die Berührung war kurz und Federleicht und doch Liebkosend und den Einblick gebend in welche Welt sie in führen konnte wenn er ihre Hand ergreifen würde.
„Das ist was ich normalerweise tue“ meinte sie dann und ihre Augen Blitzten Lüstern auf, die gleiche Lüsternheit die auch in ihrer Stimme nun wieder zu finden war. Aber dies alles nur für einen Moment. Dann erstarb es wieder und vor ihm stand wieder eine Ganz Normale Stute, die nur durch ihre Schönheit auffiel. „Ich gebe Hengsten, das was sie wollen, das was sie brauchen“ ein mildes Lächeln legte sich wieder auf ihre Lippen. „Ich kann fast jedes Mädchen sein, je nachdem wie es gerade gebraucht wird“ ihr Blick wanderte wieder gen Himmel. „Aber nur des Nachts sind wir, Die Schlampen, wirklich wir“ schloss sie und Blickte dem Rappen wieder in seine Dunklen Augen die sie an einen See ohne Grund erinnerten.

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25.01.2016 08:45 Morgana ist offline Email an Morgana senden Beiträge von Morgana suchen Nehmen Sie Morgana in Ihre Freundesliste auf
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Sie hatte ja recht, und das waren Worte, die eigentlich auch meinem Mund hätten kommen können. Früher hatte ich mich oft gefragt, warum es Dinge wie Hass, Angst und Wut überhaupt gab. Aber wie sollte man ohne sie wissen, was Liebe, Mut und Frieden waren? All das waren Eigenschaften, die ich stets geschätzt hätte, obwohl man mich und meine Existenz mit Füßen getreten hatte. Ich hatte die Zähne zusammen gebissen und trotzdem weiter gemacht, hatte mein Leben neu geordnet und mich nie unterkriegen lassen. Das war nicht immer leicht gewesen - und oft hatte ich geglaubt, aufgeben zu müssen. Aber ich war immer wieder aufgestanden. Bis jetzt. Jetzt lag ich am Boden und hatte das Gefühl, dass die anderen, alle anderen, auf meinem geschundenen Körper herumtanzten. Ich spürte irhe scharfen Hufe wie Messerstiche, aber nicht äußerlich, sondern vor allem im Inneren. Auch Morgana? Ich warf der Roten einen misstrauischen Blick zu, wurde immer noch nicht recht schlau aus ihr. Sie hörte sich gern selbst reden, das stand auf jeden Fall fest. Meine Augen verengten sich zu Schlitzen. "Willst du damit etwa behaupten, dass ICH die Nacht fürchten würde? Dass ich nicht lache!" Ich schnaubte. Das musste ich mir nicht bieten lassen! Ich stampfte wütend mit einem Vorderhuf auf, biss die Zähne so fest aufeinander, dass es weh tat, wandte mich von ihr ab und ging ein paar Schritte in diese, dann in jene Richtung, bevor ich zu der Stute zurückkehrte. Mein Zorn war genauso schnell verraucht, wie er gekommen war. Vor allem schien Morgana meinen Einwand einfach beiseite zu wischen, als ob sie ihn gar nicht gehört hatte. Sie fuhr einfach fort mit ihrer Erzählung und wider Willen lauschte ich ihr erneut. Freudenmädchen? Was meinte sie denn damit jetzt wieder? Das Wort klang schön, aber ich war ja nicht auf den Kopf gefallen, auch wenn es manchmal so wirkte, und wusste natürlich, was das bedeutete.
Und tatsächlich - als Morgana mich berührte, gab es für mich keinen Zweifel mehr. Mir lief ein Schauer über den Rücken, aber nicht vor Lust, sondern eher vor Abscheu, und entsetzt sah ich sie an. "Warum tust du das? Wer zwingt dich dazu?" Mein Beschützerinstinkt regte sich tief in mir. Warum tat sie sich das an? Ich wollte ihr helfen, wollte sie retten. Sie sagte, sie sei frei, aber genau das Gegenteil war doch der Fall, wenn man es genau nahm, oder? "Alles, was sie wollen? Und was willst DU?" Ich sah die rote Stute forschend an. Vielleicht hatte sie das völlig aus den Augen verloren. Sie wirkte überzeugt von dem, was sie sagte, wahrscheinlich hatte man ihr das über Jahre eingetrichtert. Ich ließ unauffällig den Blick schweifen, kam mir mit einem Mal beobachtet vor, wie, als ob sich jemand davon überzeugte, dass Morgana auch wirklich das tat, was sie sollte.
"Das bist doch nicht du..", sagte ich leise, meine Stimme klang traurig. Dann sah ich ihr in die Augen - und erschrak. Da war kein Leid, keine Trauer, keine Resignation. Viel eher war da Feuer, Spott, Gier. Sollte ich mich schon wieder getäuscht haben? Konnte ich mich auf mein eigenes Einschätzungsvermögen etwa gar nicht mehr verlassen? Die Begegnung mit Leil fiel mir wieder ein und vor Scham wäre ich am liebsten im Boden versunken, obwohl Morgana davon gar nichts wusste, obwohl NIEMAND etwas davon wusste, auch nicht Rhoda. Ich hatte mir schließlich alle Mühe gegeben, sie auf eine falsche Fährte zu führen.
Die Gedanken rasten in meinem Kopf hin und her, von links nach rechts, von oben nach unten, bis ich gar nicht mehr wusste, was wahr war und was falsch. Was tat Morgana wirklich und was entsprang nur meiner Fantasie? Ich hatte Angst, völlig den Bezug zur Realität zu verlieren. Irgendwann würde ich gar nicht mehr ich selbst sein. Was tat ich an diesen Tagen, an die ich mich überhaupt nicht mehr erinnern konnte? Ich begann zu zittern. Was war in den letzten Minuten passiert? Morgana sah mich so erwartungsvoll an. Was wollte sie nur von mir?

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09.06.2016 17:44 Murciélago ist offline Email an Murciélago senden Beiträge von Murciélago suchen Nehmen Sie Murciélago in Ihre Freundesliste auf
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